Kommt drauf an ob du's jetzt eher allgemein oder eher spezifisch hören willst *ggg*
Generell: Die Grundausbildung ist seid dem "Folterskandal" noch etwas einfacher geworden. Außerdem besteht sie nurnoch aus den ersten 2 Monaten, der 3. Monate ist dann spezielle Auslandausbildung mit Rollenspielen und das macht verdammt viel fun. Die restlichen 6 Monate sind dann aber immer das gleiche: Dumm, kaum was zu tun und langweillig ;) Hab ich größtenteils mit Skat und mit ganz vielen Stunden vorm Laptop verbracht, haben öfters auch 4er Lans gemacht. Ich denke soviele Spiele wie in meiner Bundeswehrzeit hab ich noch nie gespielt ^^ z.B. Knights of the Old Republic 2 in 2 Wochen (und am WE hab ich net gespielt, also eigentlich nur 8 Tage da Freitags immer um 11.30 Uhr Schluß ist und dann 4 Stunden Zugfahrt) durchgehabt….
Und wie schwer deine Grundausbildung wird hängt total davon ab wo du hinkommst. Grundausbildung zB bei der Luftwaffe ist ein Witz, fast immer 16.30 Schluß und viel auf der Stube rumhängen, genauso wie in vielen anderen Teilen. In kämpfenden Einheiten hingegen wirds schon echt hart

Z.B. sind Gebiergsjäger echt ne Qual die man sich kaum antun kann ;) Das schlimmste was einem passieren kann!
Ich beschreib ma kurz meine ersten 2 Wochen:
1. Tag: 16 Uhr angekommen, andauernd von Ausbildenr dumm angemacht worden, den ganzen Tag nur gestanden, im Bett gegen 1 Uhr Nachts.
2.-5. Tag: Wie jeden Tag in der Grundausbildung um 4.30 Uhr aufgestanden. Den ganzen Tag nur gestanden, Einkleidung, Einweisungen, Spinde einräumen und geficke von den Ausbildern und beibringen von z.B. richtig Meldung machen und den halben Tag nur angekackt werden ;) Um 11 Uhr gings dann ins Bett.
6. Tag: Das erste mal Dienstunterbrechung um 19 Uhr, man durfte ins Mannschaftsheim sich endlich was zu trinken besorgen (außerhalb der Malzeiten hatte man sonst nur Leitungswasser zum trinken) und sich im Laden was kaufen, allerdings ist verlassen der Kaserne nur bei Dienstschluß erlaubt genauso wie Alk.
12. Tag: Endlich gings nach Hause und ich war total tod und hab nur gepennt ;)
Noch bissl was generelles: Zwischendurch hat man auch immer wieder Unterricht in verschiedenen Dingen, wie du an den Schlafenszeiten siehst: Sekundenschlaf pur (das kann man sich eigentlich vorher nicht vorstellen wie das ist, aber es ist einfach böse), außerhalb ist der Unterricht verständlich für 8. Klasse abgänger angelegt (hatte ich 2 in meiner Kompanie), also total langweillig und schrecklich

Außerdem hatte man 2. mal die Woche Sport, das sind in etwa 2 mal 40 Liegestütze und Laufen von am Anfang ca 3km bis am Ende ca 10km im Sportanzug, hin und wieder auch Fußball, aber das vorallem dann am Ende.
Der Sold ist echt n Witz, den kann man als Grundwehrdienstleistender vergessen. Dafür ist das Essen ganz gut.
Wirklich hart sind nur die ersten 2 Wochen, danch wird es entschieden einfacher, im 2. Monat hatten wir an 3 Tagen die Woche 18 Uhr Dienstschluß. Und am Ende der Bundeswehr denkt man eigentlich mit Freuden an die Anstrengungen der Grundausbildung zurück und bei den restlichen 6 Monaten fällt einem eigentlich immer nur eins ein: Langeweile und nichts zu tun!
Man sagt immer bei der Bundeswehr wird man entweder zum Sportler oder zum Alkoholiker, oder beides, und das ist echt war. Einige haben sich in den 6 Monaten immer nach Dienstschluß vor den Fernseher mit ner Kiste Bier geknallt und nur TV geschaut und das wars auch schon. Man hat halt nix zu tun und nach Hause kann man auch net.
btw: ich rede zuviel ^^ war das jetzt zuviel information auf deine arme, harmlose, unschuldige, und kleine frage?
edit: ich verwende zuviele smileys...